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Übung und Ausbildung Stützpunktwesen

Hubschrauberabsturz in der Donau beübt

FF Aschach an der Donau zur Übersicht

Am Samstag, dem 17. Oktober, war der Schopperplatz in Aschach an der Donau Schauplatz einer groß angelegten Übung der Blaulichtorganisationen.

Das Übungsszenario war ein Hubschrauberabsturz mit mehreren vermissten Personen, der von Einsatzleiter und Kommandant Christian Müller an der Einsatzstelle entsprechend abgearbeitet wurde. Gemäß dem Sonderalarmplan Donau wurden die umliegenden Taucherstützpunkte alarmiert: die Feuerwehren St. Martin im Mühlkreis, Plöcking und Niederranna vom Stützpunkt 6 sowie Aschach an der Donau, Alkoven und Eferding vom Stützpunkt 1. Zusätzlich wurden die Feuerwehren Landshaag, Alkoven und Plöcking mit ihren Feuerwehrbooten sowie die Einsatzführungsunterstützung (EFU) der FF St. Marienkirchen an der Polsenz zum Einsatzort gerufen.

Ein Teil der Bootsbesatzungen begann daraufhin mit der Suche nach vermissten Insassen in Ufernähe. Um die Suche zu unterstützen, kam die Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes Alkoven zum Einsatz. Dank ihrer hervorragenden Spürnasen konnten beide vermissten Personen lokalisiert werden. Parallel dazu wurde mit dem Aufbau einer Ölsperre im vermuteten Absturzbereich begonnen. In der Zwischenzeit starteten die Einsatztaucher mit der ersten Suchkette im Wasser. Bei einer Wassertemperatur von rund 12 Grad und einer Sichtweite von einem ¾ Meter konnte der Hubschrauber in rund vier Metern Tiefe lokalisiert und markiert werden. Im Zuge der Suchmaßnahmen wurde eine Person durch die Einsatztaucher geborgen und von der anwesenden Mannschaft an Land übernommen.

Nach einer ersten Lagebesprechung bei der EFU wurde eine zweite Suchkette stromabwärts gestartet. Auch diese Suche verlief erfolgreich: Eine weitere Person konnte gefunden werden. Anschließend wurde der Hubschrauber mithilfe der Winde des LFB an Land gezogen. Das bereits alarmierte Wechselladefahrzeug mit Kran (WLF-K2 KS) der FF Alkoven übernahm danach die weitere Bergung des Hubschraubers. Nach einer abschließenden Besprechung und dem Versorgen sämtlicher Gerätschaften konnten wir alle beteiligten Einsatzkräfte zu Speis und Trank in unser Feuerwehrhaus einladen.

Die Feuerwehr Aschach an der Donau bedankt sich bei allen beteiligten Blaulichtorganisationen, der Polizei und der Schiffahrtsaufsicht für die Teilnahme, beim ORF Oberösterreich für die Berichterstattung, beim Österreichischen Bundesheer (ÖBH) für die Bereitstellung des Übungsobjekts, unserem Tauchgruppenleiter Adolf Wöss für die Ausarbeitung und Organisation der Übung sowie bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern für das große Interesse.

Solche Übungen zeigen einmal mehr, wie wichtig die organisationsübergreifende Zusammenarbeit über Gemeinde- und Bezirksgrenzen hinweg ist – insbesondere in einem Spezialbereich wie dem Tauch- und Wasserdienst.